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Peter Bley
Eisenbahnknoten Stettin/Szczecin 170 Jahre Eisenbahngeschichte an der unteren Oder | ||
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Von dem inzwischen über 170 Jahre umfassenden Eisenbahnzeitalter Stettins entfallen fast 110 Jahre auf deutsche Eisenbahngeschichte; die übrige Zeit ist eine polnische Geschichte. Entsprechend schwierig ist die Quellenlage, sind doch die Akten der RBD Stettin - soweit nicht bereits im Zweiten Weltkrieg vernichtet - jetzt auf die verschiedensten Stellen verstreut. Die Eisenbahngeschichte Stettins lässt sich trotz der schwierigen Quellenlage anhand umfangreicher Literatur und anderer alter Unterlagen für die Zeit bis 1945 ziemlich lückenlos darstellen. Eine große Bedeutung hierfür haben die Akten des früheren Reichsverkehrsministeriums (RVM), dessen Schriftverkehr mit der RBD Stettin aus der Zeit von etwa 1925 bis 1944 jetzt im Bundesarchiv in Berlin weitgehend komplett vorhanden ist. Für die Zeit ab 1945 sind die Quellen besonders dürftig, zumal Deutsche - ohnehin nur jene aus der damaligen DDR - erst ab 1972 wieder in nennenswerter Anzahl Stettin besuchen durften und dabei auch einen Blick auf die Eisenbahn werfen konnten. Der Autor hat seinen ersten Ausflug nach Stettin sogar erst 1991 unternehmen können. Obwohl damals auf Bahnanlagen noch ein - allerdings nicht mehr rigoros gehandhabtes - Fotografierverbot galt, entstanden auf jener Reise auch erste Fotos, denen inzwischen eine umfangreiche Fotodokumentation gefolgt ist. Das Erscheinungsbild der Eisenbahn in Stettin und seiner Umgebung hat sich seit den 1990er Jahren stellenweise deutlich verbessert, doch ist an fast allen über den Krieg gekommenen und weiterhin genutzten Anlagen der deutsche Ursprung unschwer zu erkennen.
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